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Floatglas: schwimmend hergestellte Perfektion

Der Begriff verrät es schon: Floatglas beschreibt eigentlich "schwimmendes" Glas. Nun ist dabei kein Glasboot gemeint, sondern der Herstellungsprozess des Glases. Hinter Floatglas versteckt sich schlichtweg Flachglas, das im wahrsten Sinne des Wortes schwimmend produziert wird.

Die Herstellung von Floatglas passiert endlos, sprich kontinuierlich. Reine Glasschmelze wird bei 1.100 Grad Celsius in ein Bad von heißem Zinn geleitet. Man muss sich dieses Bad wie ein flüssiges Förderband vorstellen, auf dessen einer Seite das Glas eingeleitet wird.

Die heiße teigartige Glasmasse ist deutlich leichter als Zinn. Sie schwimmt an der Oberfläche (floating) und kann sich ähnlich eines Ölteppichs ausbreiten. Auf dem Zinn bildet sich also ein sogenannter Glasfilm. Der kühlt im Laufe des Weges von der einen Seite des Bandes zur anderen auf gut 600 Grad herunter.

Jetzt ist das Glas bereits fest und kann in einem entsprechenden "Ofen" behutsam abgekühlt werden. Ganz im Gegensatz zur sonst so üblichen Hektik ist hier Langsamkeit Trumpf. Zu schnelles Auskühlen würde Spannungen im Glas hervorrufen.

Am Ende des Prozesses wird das Glas auf die Standardgröße für Flachglasscheiben geschnitten. Der Clou bei der Herstellung: Die Oberflächenspannung von Zinn und Glas sorgen für eine sehr glatte und saubere Glasoberfläche.

Damit ist Floatglas inzwischen das meistgenutzte Grundglas für nahezu jeden Verwendungsbereich. Es kann jetzt auf den verschiedenen Flachglasbearbeitungsmaschinen weiter verarbeitet werden.



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